Rot & Schwarz seit 1994

Doch die Geschichte der SG Sonnenhof Großaspach begann schon davor...

Die SG Sonnenhof Großaspach e.V. ist ein junger Verein, deren Wurzeln aber bis ins Jahr 1920 zurückreichen. Die Historie begann mit der Spvgg Großaspach und dem FC Sonnenhof Kleinaspach, die am 25. August 1994 fusionierten.

Von den Vereinsgründungen bis in die 3. Liga. Wirf einen Blick auf die bewegte Geschichte unseres Dorfklubs.


Fotos folgen...!

Unsere Historie

Chronologie einer Erfolgsgeschichte

2018

Auch in der Saison 2018/19 tritt die SG94 in der 3. Liga an. Die Konkurrenz lässt sich sehen: Deutsche Meister, DFB-Pokalsieger, Bundesliga-Gründungsmitglieder - der Dorfklub freut sich mit seinen Fans auf eine super Saison...!

2014-2018

In der 3. Liga etabliert

Das Aspacher Premierenjahr war voller Kuriositäten geprägt. Weil Cheftrainer Rüdiger Rehm den Lehrgang zum DFB-Fußballlehrer absolvierte übernahm im Herbst Uwe Rapolder, Bruder von SG-Meistermacher Jürgen, das Amt. Im Frühjahr war die Abwärtsspirale kaum aufzuhalten, Rehm übernahm wieder das Kommando und rettete mit einer Serie von 9 Spielen ohne Niederlage doch noch als Tabellen-15. den Klassenerhalt.

Die U23 wurde nach einem weiteren Jahr Landesliga vom Spielbetrieb abgemeldet,

Auch in der zweiten Drittligasaison 2015/16 hielt die SG-Elf dem Erfolg die Treue und als sagenhafter Vizeherbstmeister überwinterte man hinter Dynamo Dresden. Weil kein Heimsieg in der Rückrunde gelingen sollte, rutschte die SG aus den Aufstiegsrängen und zwölf Minuten fehlten der Rehm-Elf um als Vierter sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Doch Meister Dresden drehte vor heimischen Publikum die zwischenzeitliche Aspacher 1:0-Führung und feierte den Titelgewinn vor traurigen Aspachern, die als Siebter über die Ziellinie gingen.

Als Erfolgstrainer Rüdiger Rehm im Sommer 2016 dem Ruf des Zweitligisten Arminia Bielefeld folgte übernahm Oliver Zapel den "Dorfklub", wie sich die SG Sonnenhof Großaspach seit dem Herbst 2016 nennt und sich die Rechte auch beim Deutschen Marken- und Patentamt sicherte. Auch im dritten Drittligajahr strafte man die 'Experten' lügen, mit dem Abstieg hatte die SG-Elf zu keiner Zeit etwas zu tun und im gesicherten Mittelfeld auf Rang 10 wurde die Spielzeit beendet.


2017/18 folgte auf Oliver Zapel Sascha Hildmann. Einige großartige Siege konnten gefeiert werden, etliche herbe Niederlagen gab es ebenso zu verkraften. Unter anderem das Pokalaus im Halbfinale, was der Stimmung einer ansonsten soliden Saison nicht gut tat. Wie zwei Jahre zuvor konnte man auch erneut keinen Heimsieg in der Rückrunde erzielen, was den finalen 14. Tabellenplatz besiegelte.

2013/14

Erst Rekordmeister, dann rekordverdächtig zur Meisterschaft

Der FC Bayern München gastiert als aktueller Triple-Sieger im Sportpark Fautenhau. In der Vorbereitungsphase der Saison 2013/14 lockt der deutsche Rekordmeister 10.001 Zuschauer nach Großaspach, wo sich die SG beim 0:6 in der ausverkauften comtech Arena achtbar aus der Affäre zieht.

Offensichtlich war das Bayern-Spiel für eine furiose Saison. Nach einer starken Spielzeit in der Regionalliga Südwest wird die SG mit 75 Punkten souverän Meister und qualifiziert sich für die Relegationsspiele zur 3. Liga. Nach einem 0:0 im Hinspiel in Großaspach gelingt der Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm durch den Treffer von Sahr Senesie der 1:0-Sieg beim VfL Wolfsburg II und damit der Aufstieg in die 3. Liga. In der 20 Jahre jungen Vereinsgeschichte rückt Großaspach fortan bundesweit in den Fokus.

Die Anzahl der Jugendspieler hat sich seit der Gründung des Vereins vor 20 Jahren auch fast verdoppelt und die U17 (B-Jugend) holt nach dem Aufstieg in die Verbandsstaffel Württemberg am Saisonende auch noch den Bezirkspokal.

Zum Saisonende richtet die SG den 9. DAHSC Ü32 aus, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der AH-Mannschaften. Ein Wermutstropfen im Jubiläumsjahr ist der Abstieg des U23-Teams in der Spielzeit 2013/2014 von der Verbandsliga in die Landesliga.

2012/13

Rüdiger Rehm übernimmt als Trainer in der Saison 2012/13 das Zepter. In der Vorbereitung gastiert Schalke 04 in der comtech Arena zu einem Freundschaftsspiel (Endstand 2:4) und in der 1. Runde des DFB-Pokals unterliegt die SG dem Zweitligist FSV Frankfurt unglücklich mit 1:2.

Die SG etabliert sich weiter als Spitzenteam der Regionalliga und scheitert in der neugeschaffenen Regionalliga Südwest am Saisonende als Tabellenvierter knapp am Erreichen der Relegationsspiele.

Der Verein führt nach den Erfolgen bei den aktiven Mannschaften auch im Jugendbereich ein professionelles Konzept ein, um künftig den eigenen Nachwuchs noch erfolgreicher auszubilden. Ein erster Erfolg ist der Aufstieg der U19 (A-Jugend) in die Verbandsstaffel Württemberg unter Trainer Roland Stampfl. Die U23 etabliert sich in der ersten Saison als Tabellenfünfter in der Verbandsliga Württemberg und spielt lange Zeit an der Tabellenspitze um den direkten Aufstieg.

2011/12

Einzug ins eigene Stadion

In Rekordbauzeit wird im Aspacher Fautenhau 58 Jahre nach dem ersten Fußballplatz durch die Investorengruppe um Uli Ferber die comtech Arena gebaut und im Juli 2011 mit einem Open Air-Konzert von Andrea Berg eröffnet. Die SG Sonnenhof Großaspach hat an altehrwürdiger Stätte eine neue Heimat mit professioneller Infrastruktur gefunden. Neben dem neuen Stadion wird auch der alte Rasenplatz zum Kunstrasen umfunktioniert. Zudem wird ein neues Vereinsgebäude mit der Fautenhau Alm und vielen Funktionsräumen nach DFB-Vorgaben fertiggestellt.

Unter Trainer Alexander Zorniger wird die neue Arena fußballerisch mit einem Freundschafsspiel vor fast 7.000 Zuschauern gegen den VfB Stuttgart eröffnet.

Am Ende einer spannenden Saison 2011/12 und einem Zweikampf mit den Stuttgarter Kickers wird die SG unter Trainer Alexander Zorniger und Kapitän Dennis Grab Vizemeister in der Regionalliga Süd. Im neuen Stadion und mit tollen Spielen gelingt am Ende der Saison ein Zuschauerschnitt von fast 1.500 Zuschauern pro Heimspiel.

Im WFV-Pokal zog die SG nach dem Halbfinal-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers in das WFV-Pokal-Finale in Aalen gegen den 1. FC Heidenheim ein. Die Elf musste sich dem Drittligisten mit 0:2 geschlagen geben, qualifizierte sich aber dennoch erneut für die 1. Runde des DFB-Pokals.

Einen Titel für die SG holt in der Spielzeit 2011/12 die 2. Mannschaft (U23), welche die Meisterschaft in der Landesliga mit Trainer Norbert Gundelsweiler gewinnt und den Aufstieg in die Verbandsliga schafft. Die SG hat sich im aktiven Herrenfußball als feste Größe im baden-württembergischen Fußball etabliert.

2010/11

Regionalliga

Alexander Zorniger wird in der Saison 2010/11 neuer Trainer, nachdem Rüdiger Rehm am Ende der abgelaufenen Spielzeit 2009/10 einige Wochen als Interimstrainer fungierte. Zum Ende des 2-jährigen Gastspiels im Heilbronner Frankenstadions ist der Klassenerhalt mit einem 14. Rang gesichert.

Im Sommer 2010 verselbstständigt sich die Fußballabteilung in einer außerordentlichen Hauptversammlung zu einem eigenständigen Verein. Um den künftigen Anforderungen des DFB Rechnung zu tragen, die Entscheidungsfindungen zu beschleunigen, aber auch um den anderen Abteilungen eine eigene Entfaltungsmöglichkeit zu bieten, gründen die Abteilungen Turnen, Kegeln und Tischtennis eigene Neu-Vereine. Werner Benignus wird in der neuen Vereinsstruktur für den Fußballverein Präsident und Thomas Deters Geschäftsführer.

2009/10

Das erste Regionalliga-Jahr und Umzug nach Heilbronn

Die Saison 2009/10 unter Trainer Jürgen Hartmann begann mit dem DFB-Pokalspiel der 1. Runde gegen den VfB Stuttgart. 1:4 verlor die SG nach einer 1:0-Pausenführung vor knapp 15.000 Zuschauern im Heilbronner Frankenstadion, wo für zwei Spielzeiten die Heimspiele des Neu-Regionalligisten ausgetragen werden. Aufgrund von DFB-Regularien durfte im heimischen Fautenhau nicht mehr gespielt werden und die Planungen für ein Stadion am Waldesrand begannen. Norbert Gundelsweiler übernahm als Interimstrainer während der Saison die 1. Mannschaft, bevor er Trainer der Landesliga-Mannschaft wurde. Als Tabellen-12. beendete Großaspach das Premierenjahr in der Regionalliga.

Mit dem "Projekt Waldameise" wurde der erste Fanclub der SG Sonnenhof Großaspach gegründet.

2007-2009

Überraschende Oberliga-Meisterschaft und wfv-Pokalgewinn

Mit Markus Gisdol als neuem Trainer startete die SG stark in die Saison 2007/08. Bis zur Winterpause zeigte die 1. Mannschaft aber viele Gesichter und im Januar 2008 übernahm Thomas Letsch die Verantwortung als Trainer. Am Saisonende stand Platz 10 zu Buche.

Auch Joannis Koukoutrigas startet im Sommer 2008 bei der SG und übernamm als Sportdirektor die Leitung für den Fußball. Die nächsten Jahre und Erfolge tragen stark seine Handschrift. Mit Werner Benignus übernimmt ein weiterer starker Mann das Amt des Vorstandsvorsitzenden.

Die 2. Mannschaft (U23) hat sich nach einigen Jahren mit schwankenden Leistungen in der Bezirksliga zum Spitzenteam entwickelt und gewinnt neben der Meisterschaft in der Spielzeit 2007/08 auch den Bezirkspokal. Der Aufstieg in die Landesliga ist geschafft.

Wieder vergehen nur vier Jahre und als Überraschungsmeister der Oberliga 2008/09 gelingt der 1. Mannschaft erneut der Aufstieg. Mit Trainer Thomas Letsch und Kapitän Dennis Grab steht am Ende einer starken Saison der Aufstieg in die Regionalliga. Einen weiteren Höhepunkt erlebt die Mannschaft im wfv-Pokal. Nach Siege über den SSV Ulm, Heidenheim sowie die Stuttgarter Kickers im Halbfinale steht die SG im Finale des wfv-Pokals. Mit dem 1:0-Sieg über 07 Ludwigsburg (Torschütze Nico Mazzola in der 89. Minute) qualifizierte man sich erstmals für den DFB-Pokal.

Die Geschichte des „Goldenen Baumes“, der das Vereinswappen darstellt, hatte ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht - aber noch lange nicht das Ende...

2005-2007

Klassenerhalt Oberliga

In den ersten beiden Oberliga-Jahren spielte die SG gegen den Abstieg, konnte die Klasse aber jeweils halten. In der Saison 2005/06 belegte Großaspach mit Trainer Herbert Bentz Platz 14, 2006/07 wurde die Elf von Trainer Alexander Malchow Dreizehnter. Einer der wenigen negativen Höhepunkte in der jungen Vereinsgeschichte ist eine 1:10-Heimniederlage gegen den späteren Zweitligisten SV Sandhausen.

Die 2. Mannschaft gewann in der Saison 2005/06 den Bezirkspokal, nachdem kurz zuvor in der Relegation der Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft worden war.

Die Ü30-Senioren wurden 2007 Württembergischer Meister mit einem 3:1-Finalsieg beim TSV Heubach und qualifizierten sich für die bundesweite Endrunde 2008 in Regensburg, wo sich die Mannschaft um Kapitän Frank Wehrsig achtbar schlug.

Uli Ettle übernimmt 2006 die Leitung des Gesamtvereins für ein Jahr von Gunnar Stuhlmann. Im November 2007 übernimmt Werner Benignus als 1. Vorsitzender nach neuerlichen Anpassungen die Vereinsführung.

2002-2005

3 Jahre Verbandsliga

Die SG etabliert sich unter den Trainern Jürgen Rapolder und Herbert Bentz mit zwei achten Plätzen in zwei Spielzeiten in der Verbandsliga. Die 2. Mannschaft scheitert in der Spielzeit als Zweiter in der Relegation nur knapp am Aufstieg in die Bezirksliga.

Nicht zum letzten Mal wurden unter den Vorständen Uli Ferber, später Wolfgang Schmückle und ab 2006 Gunnar Stuhlmann die Strukturen im Verein immer wieder dem wachsenden sportlichen Erfolg angepasst.

In der Saison 2004/05 gelingt der SG als Meister der Verbandsliga Württemberg der Aufstieg in die Oberliga Württemberg. Nach nur 3 Jahren schafft die Mannschaft von Trainer Herbert Bentz und Kapitän Markus Gentner, nach einer Serie von 14 ungeschlagenen Spielen, den Sprung in die seinerzeit fünfthöchste Spielklasse Deutschlands. Die sportliche Leitung für die Fußballabteilung hat Heiko Weber inne. Die perfekte Saison komplettierte die 2. Mannschaft, die als Tabellenzweiter am Ende der Saison unter Trainer Klaus Petz in der Relegation den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schafft.

1994-2002

8 Jahre Landesliga bis zur ersten Meisterschaft

Im Zuge des 1. Desso DLW Cups erhält der Sportpark Fautenhau als einer der ersten Vereine in der Region einen modernen Kunstrasenplatz. Die Modernisierungen an Gebäuden und Spielplätzen gehen auch 1996 weiter, wo unter dem neuen Kanadischen Blockhaus auch die Umkleideräume und die Verwaltung der SG professioneller untergebracht werden.

Die Desso DLW-Cups bringen mit ihren sieben Auflagen bis 2001 zahlreiche nationale und internationale Spitzenteams in den Fautenhau und dem Verein eine bundesweite Resonanz. 8.000 Zuschauer bewunderten z.B. 1997 den FC Schalke 04 als aktuellen UEFA-Cup-Sieger beim Freundschaftsspiel gegen eine Rems-Murr-Auswahl im Rahmenprogramm des Desso DLW Cups.

Sportlich zählte die erste Mannschaft seit der Neugründung zu den Spitzenteams der Landesliga. In den folgenden Jahren nach 1994 standen die Aspacher mehrfach davor, den Landesliga-Titel zu holen und in die Verbandsliga Württemberg aufzusteigen. 1996, 1998, 1999 und 2001 wurde man Vizemeister mit den Trainern Görge Kalb, Raimund Grüttner und Jürgen Rapolder.

Die zweite Mannschaft wird in der Saison 1998/99 Meister in der Kreisliga A und steigt unter Trainer Görge Kalb und Kapitän Frank Wehrsig in die Bezirksliga auf. Görge Kalb verzeichnet damit bereits den 4. Meistertitel als Trainer des FC Sonnenhof Kleinaspach und der SG Sonnenhof Großaspach.

Im Jahr 2000 bringen die beiden Alt-Vereine Spvgg Großaspach (Turnen und Tischtennis) und FC Sonnenhof Kleinaspach (Sportkegeln) ihre verbliebenen Abteilungen in den Verein ein und lösen sich auf. Der neue Gesamtverein hat nun knapp 700 Mitglieder und bietet ein breites Spektrum an sportlichen Möglichkeiten. Wolfgang Schmückle übernimmt das Amt des Vorstands von Uli Ferber.

Im Sommer 2000 stand Martin Cimander erstmals im SG-Kader der 1. Mannschaft und wird in den nächsten 14 Jahren 4 Meisterschaften als Spieler gewinnen.

Endlich geschafft! Nach acht Jahren verabschiedet sich die SG um Trainer Jürgen Rapolder und Kapitän Klaus Petz als Meister der Landesliga in die Verbandsliga. Nach der regionalen Vorherrschaft greift die SG nun landesweit in Württemberg nach den Fußballsternen, nachdem die Meisterschaft knapp mit zwei Punkten Vorsprung durch einen 2:0-Sieg im Derby gegen die TSG Backnang unter Dach und Fach gebracht wurde. Die 2. Mannschaft steigt als Tabellendreizehnter in der Relegation ab und muss in der nächsten Spielzeit wieder in der Kreisliga A antreten.

25. August 1994
Bild von 25. August 1994

Die Spvgg Großaspach und der FC Sonnenhof Kleinaspach schließen sich zur Sportgemeinschaft Sonnenhof Großaspach zusammen. Mit der Gründung werden die Kräfte gebündelt. Die Vorstände Uli Ferber auf Seiten des FC Sonnenhof Kleinaspach und Heinz Denner für die Spvgg Großaspach waren die Initiatoren der Gespräche, in der auch die Verantwortlichen der Spvgg Kleinaspach/Allmersbach und des TSV Bad Rietenau involviert waren, um für den Fußball in Aspach eine erfolgversprechende Perspektive zu schaffen und eine Vision zu verwirklichen. Uli Ferber führt als erstmaliger Vorstand den neuen Verein für die beiden ersten Jahre an.

Mit der Saison 1994/1995 starten die 1. Mannschaft in der Landesliga und die 2. Mannschaft in der Kreisliga A. Die gesamte Jugendabteilung der Spvgg Großaspach spielte unter der Fahne des neuen Vereins, allerdings noch unter den alten Vereinsnamen, weil die Vereinsgründung nach Meldeschluss des WFV erfolgte. Im Fautenhau in Großaspach wird die SG künftig ihre sportliche Heimat haben. Platz 4 steht am Ende der Saison 1994/95 für die SG Sonnenhof Großaspach in der Landesliga zu Buche und Platz 4 in der Kreisliga A.

1990-1994

SpVgg Großaspach
Großaspach bleibt ein Jahrzehnt ein Spitzenteam in der Kreisliga A und scheitert in der Saison 92/93 letzmals knapp als Zweiter am Aufstieg in die Bezirksliga. Einige Spieler aus den Reihen der Spvgg wechselten in den letzten Jahren zum FC Sonnenhof und bildeten die Brücke zwischen den beiden Vereinen.

FC Sonnenhof Kleinaspach
Auch in der Kreisliga A hielt sich der FC Sonnenhof Kleinaspach nicht lange auf. Bereits im zweiten Spieljahr, in der Saison 1990/91 gelang die überlegene Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksliga, erneut unter Trainer Görge Kalb. In der Saison 1992/93 wird der FC Sonnenhof Kleinaspach souveräner Meister der Bezirksliga, scheitert aber in der einmaligen Relegationsrunde am FV Schluchtern. 1.200 Zuschauer in Rietenau werden Zeuge, wie die Mannschaft von Trainer Kalb nach einem 3:3 im Hinspiel den Aufstieg mit einer 1:2-Heimniederlage knapp verpasst.

80er Jahre

Fortan liefen die Vereinsgeschicke der Spvgg und des FC Sonnenhof parallel:

Spvgg Großaspach
Völlig unerwartet musste die Spvgg in der Spielzeit 1982/83, als Meisterschaftskandidat gestartet, den Abstieg in die Kreisliga A hinnehmen. Großaspach bleibt ein Jahrzehnt ein Spitzenteam in der Kreisliga A, Meisterschaft und Aufstieg blieben aber oft nur knapp verwehrt.

FC Sonnenhof Kleinaspach
Nach einigen Jahren des Freizeit-Spielbetriebs mit einigen regionalen und überregionalen Turniersiegen wurde 1982 der FC Sonnenhof Kleinaspach e.V. gegründet.
Der FC wurde in der Spielzeit 1986/87 Württembergischer Meister für Freizeit-Mannnschaften sowohl auf dem Feld als auch in der Halle und gewann außerdem den Württembergischen Pokal dazu!
Jetzt mussten neue Herausforderungen her. Der offizielle Spielbetrieb im WFV wurde in der Kreisliga B in der Saison 1987/88 aufgenommen. Gespielt wurde auf dem Sportplatz des TSV Bad Rietenau, wo der Verein für die nächsten 6 Jahre sein sportliches Zuhause hatte. Nach nur 2 Jahren in der untersten Spielklasse stieg der FC Sonnenhof Kleinaspach unter Trainer Görge Kalb in der Saison 1988/89 in die Kreisliga A auf.

1976
Bild von 1976

Einige ehemalige Spieler von Viktoria Backnang gründeten die Fußball-Freizeitmannschaft des Hotel Sonnenhof. Initiatoren waren die beiden Söhne der Hotelgastronomen, Klaus und Uli Ferber. Gespielt und trainiert wurde auf einem Platz beim Hotel Sonnenhof, bestritten wurden Freizeitturniere und -spiele in ganz Baden-Württemberg und das Freizeitteam machte erstmals von sich Reden.

70er Jahre

20 Jahre nach dem ersten Aufstieg kehrt die Spvgg 1974 unter Trainer Bruno Könne in die A-Klasse (Bezirksliga) zurück. Nach nur einer Spielzeit mußte man jedoch bereits 1975 wieder den Gang in die niedere Spielklasse antreten, da man als Drittletzter nach einmaligem Verbandsbeschluß abgestiegen war.

Seit 1973 wurde jährlich - im Zuge der Gemeindereform zwischen den Mannschaften der Gemeinde aus Großaspach, Kleinaspach und Rietenau - der Aspach-Pokal ausgespielt. 1975 blieb der erste Pokal nach 3 Turniersiegen in Großaspach und deswegen stiftete die Gemeinde einen neuen Pokal.

1975/1976: Schnellstmöglich sollte der Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft werden und am Ende der Saison hatte die Elf von Trainer Bruno Könne mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Oberrot das Ziel erreicht – die Spvgg war wieder in der Bezirksliga. In der Saison 1976/77 war aber neuerlich der Abstieg besiegelt, denn die neuformierte junge Mannschaft hatte sich in der spielstarken Bezirksliga noch nicht festigen können - Großaspach hatte nun endgültig mit dem Ruf einer „Fahrstuhlmannschaft“ zu kämpfen. Unter dem neuen Trainer Heinz Kurz wurde die Spvgg im folgenden Jahr 1977/78 etwas überraschend Vizemeister in der Kreisliga A. Größter Erfolg war aber der Gewinn des Bezirkspokals durch einen 3:1-Sieg im Finale gegen Rudersberg. Mit diesem Titel im Rücken zeigte die junge Mannschaft ihr großes Potential und gewann 1978/79 überlegen die Meisterschaft - der neuerliche Wiederaufstieg in die Bezirksliga wurde mit Trainer Heinz Kurz und seiner Elf um Kapitän Josef Kiefer erreicht. In einem spannenden Finale der Saison 1979/80 wird der Aufstieg in die Landesliga am letzten Spieltag knapp verpasst - die Spvgg musste dem VfR Murrhardt durch eine 2:1-Niederlage den Vortritt lassen.

Martin Schmidt leitete die Fußballabteilung der SpVgg von 1972-1981.

1966/67

Fritz Kübler wurde neuer Trainer und mit der Einführung seines Systemfußballs feierte man am Saisonende die Doppelmeisterschaft der 1. und 2. Mannschaft. Die Spvgg schaffte somit die Rückkehr in die B-Klasse (Kreisliga A).

1954 bis 1963

Der sportliche Erfolg des jungen Vereins ließ nicht lange auf sich warten. Bereits ein Jahr nach Bezug des neuen Sportgeländes im Fautenhau gelang 1954/55 der Aufstieg in die A-Klasse Rems-Murr (heutige Bezirksliga). Erstmals ging es auch über das Murrtal hinaus gegen spielstarke Mannschaften aus dem Rems-Murr-Kreis.

Nach 2 Jahren folgte allerdings der Abstieg in die B-Klasse Rems-Murr - die Gegner in der A-Klasse waren 1556/57 letztendlich zu stark gewesen. Weiter sechs Jahre später in der Saison 1962/63 folgte der sportliche Tiefpunkt in der fußballerischen Historie der Spvgg Großaspach - der Abstieg in die C-Klasse.

1953

Schnell waren in den Nachkriegsjahren im neuen Verein die Kapazitäten erschöpft. 1953 konnte im Gemeindewald Fautenhau der neue Sportplatz errichtet werden und der „Alte Sportplatz“ in der Ortsmitte hatte somit ausgedient. Ferdinand Raichle führte die Fußballabteilung von 1951-1959.

1946
Bild von 1946

Nach Kriegsende sollte das kulturelle und soziale Miteinander in der Gemeinde Aspach schnell wiederbelebt werden. In der Gründungsversammlung vom 6. Juli 1946 wurden nach den bitteren Erfahrungen des Krieges der Arbeiter-Turnerbund und der Turnverein Großaspach zur Sportvereinigung Großaspach zusammengeführt. Fußball wurde auf dem Sportplatz am Klöpferbach in der Ortsmitte gespielt.

1936

In den politischen Wirrungen war der „Arbeiter-Turnerbund“ 1933 verboten worden, während der Turnverein Großaspach weiter existieren konnte. Am 1. März 1936 wurde die Fußballabteilung unter der Leitung von Sepp Schlickenrieder gegründet, ehe das Vereinsleben in den Kriegsjahren beinahe zum Erliegen kam.

1920

Der Turnverein Großaspach wird in der 1.200 Einwohner zählenden Gemeinde gegründet. In sozial und wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten „geregelte Turnübungen“ ein Mittel zur „körperlichen und sittlichen Kräftigung und zur Pflege des deutschen Volksbewußtseins und der vaterländischen Gesinnung“ sein. Schnell führte die unterschiedliche politische Gesinnung zur Spaltung und der Neugründung des „Arbeiter-Turnerbundes Großaspach“. Während Letzterer den Schwerpunkt auf Turnen und die Vorherrschaft im Turnen in der Gemeinde gelegt hatte, entstand im Turnverein Großaspach auch eine Radfahrabteilung und der neue "Trendsport" Fußball wurde mit großer Freude gespielt.