Die SG Sonnenhof Großaspach und Manuel Konrad haben sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Damit kommt die SG dem persönlichen Wunsch des 34-Jährigen nach. Der in Illertissen geborene defensive Mittelfeldspieler verstärkte den Dorfklub seit Januar vergangenen Jahres, wurde aber von einer hartnäckigen Muskelverletzung immer wieder zurückgeworfen und konnte dadurch wettbewerbsübergreifend seitdem lediglich 14 Pflichtspiele für die Aspacher absolvieren, in denen er zwei Treffer erzielte und ein Tor vorbereitete.

Leiter Sport & Organisation Benedikt Röcker: „Für uns war das in erster Linie zu diesem Zeitpunkt natürlich alles andere als eine erfreuliche Nachricht. Trotz der Tatsache, dass Manuel zwar verletzungsbedingt einen Großteil der Spiele in dieser Saison verpasst hatte, war er als Kapitän eine tragende Säule innerhalb unserer Mannschaft und auch abseits des Platzes immer mit vollem Elan und Tatendrang dabei. Nichtsdestotrotz können wir auch seine Sichtweise sowie Entscheidung nachvollziehen und wollen ihm – auch bedingt durch seine von Beginn an offene und ehrliche Kommunikation – keine Steine in den Weg legen. Wir danken ihm von Herzen für sein Engagement für die SG und wünschen ihm für seinen weiteren Weg natürlich nur das Beste.“

Manuel Konrad: „Diese Entscheidung ist mir wirklich extrem schwer gefallen. Mir sind die Leute, der Verein und das gesamte Umfeld in meiner Zeit hier in Aspach extrem ans Herz gewachsen und auch deshalb habe ich im vergangenen Sommer klar und deutlich betont, dass ich hier noch nicht fertig bin und trotz des Abstiegs auf jeden Fall weitermachen möchte. Wir haben es dann gemeinsam geschafft, dass wir hier zur neuen Saison etwas aufgebaut und die Leute wieder Spaß am SG-Fußball haben. Das Trainerteam und die Mannschaft machen wirklich einen klasse Job. Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich dem Team in meiner aktuellen Verfassung nicht in dem Maße weiterhelfen kann, wie ich es gerne möchte und ich daher wieder in meine Heimat zurückkehren möchte. Für mich hat sich dort eine neue Perspektive ergeben, die ich gerne wahrnehmen möchte. Auch wenn es schmerzt, ist dies für beide Seiten die beste Lösung. Ich bedanke mich bei der SG für das Entgegenkommen, was alles andere als selbstverständlich ist, für das Vertrauen in den vergangenen Monaten sowie bei jedem Einzelnen rund um den Verein für das tolle Miteinander. Ich drücke dem Verein fest die Daumen für die restliche Saison und bin mir sicher, dass die Jungs am Ende auch ihr großes Ziel erreichen werden.“

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